Leistungen

Funktionsprinzip

 

Bei diesem Verfahren werden Leitungen bzw. Leitungsabschnitte abgedrückt. Das zu prüfende Rohr oder Rohrsystem wird mit einem Manometer versehen, welches bei einer Leckage den Druckabfall dokumentiert. Die Prüfung kann im geschlossenen System befüllt oder unbefüllt erfolgen.
Um eine aussagekräftige Messung zu erhalten, müssen die Leitungen gegenüber den umgebenden Bauteilen (z.B. Fußboden oder Wände) im thermischen Gleichgewicht sein und eventuelle Störquellen wie unvollständig abdichtende Wasserhähne ausgeschlossen sein.
Das Verfahren eignet sich besonders bei unklarer Ursache vorhandener Feuchtigkeit und bei Systemen mit mehreren Strängen (z.B. Heizung).
Bei kleinen Leckagen ist Erfahrung nötig, um die Messergebnisse richtig zu interpretieren. In diesem Zusammenhang ist die Druckprüfung als Ergänzung zum akustischen Verfahren hilfreich, um die Leckgeräusche zu erhöhen.

Überblick

  • Physikalisches Verfahren
  • Zerstörungsfrei bzw. -arm

Einsatz

  • Druckrohrleitungen
  • Systeme mit mehreren Strängen (z.B. Heizung)

Einschränkungen

  • kleine Leckagen

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