Leistungen

Mikrogranulatverfahren

 

Funktionsprinzip

Das Verfahren kann zur zerstörungsfreien Reinigung von nahezu allen Oberflächen eingesetzt werden. Als Strahlmittel dient dabei Natriumhydro- gencarbonat. Ein für Mensch und Umwelt unbedenklicher Stoff, der auch in der Natur vorkommt.
Natriumhydrogencarbonat besitzt eine geringe Masse und ist ca. 30 x weicher als Quarz oder Sand.
Das Verfahren nutzt die hohe Oberflächenspannung aus, die seine einzelnen Partikel zusammenhält.
Die Sodakörnchen zerfallen schon bei geringer Aufprallgeschwindigkeit auf die Bauteiloberfläche in eine Vielzahl staubfeiner Teilchen. Die dadurch frei- werdende Oberflächenspannung bewirkt den Abtrag der Beaufschlagungen, ohne das Grundmaterial zu beschädigen.
Natriumhydrogencarbonat ist eine alkalische Substanz. Diese chemische Eigenschaft führt zu einem fettlösenden Reinigungseffekt. Ein willkommener Nebeneffekt des Mikrogranulatstrahlens ist, dass durch den pH-Wert von 8,2 das Strahlmittel bei blanken Eisenlegierungen als Oxydationsinhibitor wirkt. Stahlwerkstücke zeigen deshalb nach einer Oberflächenreinigung mittels Mikrogranulatstrahlen eine deutlich verlangsamte Neigung zum Rostansatz.
Das Strahlmittel ist aufgrund seiner geruchsbindenden Wirkung besonders für die Sanierung von Brandschäden geeignet.
Das vollständig wasserlösliche Strahlmittel kann zur Staubminimierung feucht (geringe Wasserzugabe) eingesetzt werden. Mit dem biologisch abbaubaren Natriumhydrogencarbonat ist eine sehr effektive, umweltschonende Reinigung möglich.

Oberflächen

  • Nahezu alle Oberflächen möglich, z.B. Papier, Metalle, Keramik, etc.

Technische Daten

  • Manuell, zerstörungsfrei

Ziel

  • Oberflächenreinigung

Download Datenblatt

Zurück zur Auswahl